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Curriculum

Das Curriculum eines FH-Studiengangs ist so zu gestalten, dass es fachlichen und beruflichen Erfordernissen entspricht. Die Vermittlung der Fähigkeiten, die Aufgaben der jeweiligen beruflichen Tätigkeitsfelder entsprechend dem Stand der Wissenschaften und den Anforderungen der beruflichen Praxis zu lösen, soll gewährleistet werden. Bei der Gestaltung der Curricula ist auf deren Studierbarkeit zu achten. Es ist zu berücksichtigen, dass die Jahresarbeitsleistung einer oder eines Studierenden 1.500 Stunden nicht überschreiten darf (vgl. § 3 Abs 2 Z 4 FHStG idgF).

Die Studierbarkeit des Curriculums wird anhand des nach ECTS bemessenen Zeitumfanges bestimmt. Im Sinne des European Credit Transfer System (ECTS, 253/2000/EG, Amtsblatt Nr. L 28 vom 03.02.00) sind den einzelnen Studienleistungen Anrechnungspunkte (30 je Semester bzw. 60 je Studienjahr) zuzuteilen. Berufspraktika bzw. Diplomarbeiten sind in dieser Frage analog zu Lehrveranstaltungen zu behandeln.

Berufsbegleitende Studiengänge versuchen im Besonderen, die Gestaltung der zeitlichen Organisation an den Bedürfnissen berufstätiger Studierender zu orientieren. Das Curriculum berufsbegleitender Studiengänge ist so gestaltet, dass die wöchentliche Unterrichtszeit an das zumutbare Leistungsvermögen der beruftätigen Studierenden angepasst ist. Die Unterrichtszeit kann in Form von Abendstunden oder geblockten Wochenendeinheiten stattfinden.

Die sog. „zielgruppenspezifischen“ Studiengängen weisen eine besondere wissenschaftliche und didaktische Konzeption auf und sind auf berufstätige Studierende einer entsprechenden Zielgruppe ausgerichtet. Die Studiendauer kann dabei um bis zu zwei Semester reduziert sein.

 
     
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